Bevor die kalte Jahreszeit kommt, sollten Sie Ihr Auto wintertauglich machen. Diese Punkte dienen vor allem Ihrer Sicherheit, damit Sie gut und pannen- bzw. unfallfrei durch den Winter kommen. Aber auch für die Langlebigkeit Ihres Auto sind gewisse Vorkehrungen ausschlaggebend. Wir verraten Ihnen alle wichtigen Tipps und Trick rund um dieses Thema!

Inhaltsverzeichnis:

  1. Ab in die Garage, wenn möglich
  2. Mythos: Motor warmlaufen lassen
  3. Frostschutzmittel überprüfen
  4. Motoröl kontrollieren
  5. Reifendruck messen
  6. Scheibenwischer inspizieren
  7. Kurzstrecken vermeiden
  8. Innenraum trocken halten
  9. Auto regelmäßig waschen
  10. „Pannen-Paket“ im Kofferraum verstauen

 

1. Ab in die Garage, wenn möglich

Das Auto in die Garage zu stellen hat viele Vorteile: Sie schützen einerseits die Lackierung und andererseits das Einfrieren der Windschutzscheibe. Langes Eiskratzen gehört somit der Vergangenheit an. Natürlich hat aber nicht jeder eine Garage zur Verfügung. In diesem Fall empfehlen wir den Kauf einer Autoabdeckung, diese muss gar nicht viel kosten. Zumindest den Autolack können Sie damit schützen.

2. Mythos: Motor warmlaufen lassen

Ein Aberglaube vieler Autofahrer ist es, das Auto vor Betrieb im Stand warmlaufen zu lassen. Dieser Mythos gilt aus vielerlei Gründen als ineffizient. Für den Motor ist das Warmlaufen äußerst schädlich und der Verschleiß gleich um ein Vielfaches höher. Der Motor wird im Gegensatz zur Annahme vieler Leute nämlich nicht so schnell warm im Stand.

Besser: Fahren Sie das Auto anfangs lieber etwas niedertouriger und beschleunigen Sie achtsam. So schonen Sie Ihr Auto und beugen eventuellen Motorschäden vor.

3. Frostschutzmittel überprüfen

Bevor Sie Ihr Auto in Betrieb nehmen, sollten Sie den Stand Ihres Frostschutzmittels kontrollieren. Stellen Sie auch sicher, dass es keine undichten Stellen gibt. Die Kühlflüssigkeit leeren Sie bis zur Markierung „MAX“ in den entsprechenden Behälter. In der Regel sind das etwa fünf bis zehn Liter.

4. Motoröl kontrollieren

Das Motoröl sollten Sie selbstverständlich in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Vor dem Winter ist dies jedoch umso wichtiger. Kontrollieren Sie mithilfe des Peilstabes, ob der Stand des Öls nicht etwa zu gering ist. Ansonsten füllen Sie das entsprechende Motoröl nach. Im Handel sind spezielle „Winter-Öle“ erhältlich, welche bis minus 40 Grad pumpfähig sind. Empfehlenswert sind auch sogenannte Multi-Viskosität-Öle, die bei Neuwagen häufig zum Einsatz kommen.

5. Reifendruck messen

Beim Wechsel auf Winterreifen sollte nicht vergessen werden, den Reifendruck ebenfalls zu überprüfen. Achten Sie darauf mit guten Qualitätsreifen zu fahren, die vor allem für die Stabilität Ihres Wagens bei Schnee und Eis ausschlaggebend sind.

Den Reifendruck kontrollieren Sie mithilfe eines Messgeräts – die erforderlichen Werte stehen meist auf der Innenseite der Fahrertür.

Winterreifenpflicht: Vom 01. November bis zum 15. April gilt die Winterreifenpflicht in Österreich. Erfahren Sie wie Sie Ihre Reifen selbst wechseln können und was bei alten Reifen zu beachten ist.

6. Scheibenwischer inspizieren

Auch Scheibenwischer können im Laufe der Zeit Verschleißerscheinungen aufweisen. Bemerkbar wir dies beispielsweise durch Verhärtungen oder poröse Stellen. In diesem Fall sollten die Scheibenwischer ausgetauscht werden. Wichtig ist außerdem, dass Sie im Winter eine Scheibenwischer-Flüssigkeit verwenden, die genügend Frostschutzmittel enthält. Dies verhindert lästiges Einfrieren bei niedrigen Temperaturen.

Tipp: Um das Einfrieren der Scheibenwischer zu verhindern, können Sie diese nachts nach oben klappen. Und vergessen Sie nicht, die Scheibe sorgfältig frei zu kratzen, damit die Scheibenwischer ordentlich arbeiten können.

7. Kurzstrecken vermeiden

Niedrige Temperaturen beeinflussen die Leistungsfähigkeit der Autobatterie. Um einen kompletten Ausfall zu vermeiden, sollten Sie wenn möglich im Winter auf Kurzstrecken verzichten. Damit garantieren Sie eine lange Lebensdauer Ihrer Batterie und tun der Umwelt etwas Gutes.

8. Innenraum trocken halten

Nässe im Auto kann auf Dauer zu Schimmel, Rost und Schäden an der Bordelektronik führen. Deshalb ist es ratsam vor dem Einsteigen immer gründlich Schnee von den Schuhe zu klopfen.

Des Weiteren können poröse Türdichtungen Feuchtigkeit ins Innere des Autos eindringen lassen. Sie bekommen die Autotüre nur sehr schwer auf im Winter? Dann ist das ein klares Zeichen, die Dichtungen zu überprüfen.

9. Auto regelmäßig waschen

Feuchtigkeit und Salz können erhebliche Schäden am Lack verursachen. Ist Rost erstmal entstanden, bekommen Sie diesen nicht mehr so einfach weg. Eine vorbeugende Maßnahme ist es, das Auto regelmäßig abzuspritzen. Dafür müssen Sie nicht in eine Waschanlage fahren. Es reicht vollkommen das Auto mit einem Schlauch abzuspritzen. Achten Sie darauf, das Auto auch in den Radkästen, die Felgen sowie den Unterboden (so gut wie möglich) abzuwaschen. Dadurch kann sich das Salz nicht in den Lack „fressen“ und Sie haben im Frühling keine Rostschäden.

10. „Pannen-Paket“ im Kofferraum verstauen

Sollten Sie aufgrund einer Panne am Straßenrand liegen bleiben, kann ein „Pannen-Paket“ ein wahrer Lebensretter sein. Besonders im Winter, wenn es früh dunkel wird, sollten Sie ein paar wichtige Dinge im Kofferraum verstaut haben:

  • Taschenlampe
  • Erste-Hilfe-Kasten
  • Decke
  • Pannendreieck
  • Warnwesten
  • Handschuhe
  • Eventuell Reserverad und Schneeketten (wenn Platz vorhanden)
  • Kleiner Werkzeugkasten
  • Starthilfekabel
  • Abschleppseil

Mit diesen Tipps und Tricks sind Sie für den Winter bestens ausgerüstet und vorbereitet. Die Punkte dienen dabei der Langlebigkeit Ihres Autos und dem Schutz Ihrer Sicherheit im Straßenverkehr. Achten Sie im Winter besonders auf die Straßenverhältnisse und darauf, dass Ihr Auto gut vorbereitet ist für niedrige Temperaturen.

Bei Fragen rund um die Vorbereitung Ihres Autos auf den Winter können Sie uns gerne kontaktieren. Das Team von Motus macht Ihr Auto wintertauglich!